Geisterfahrer Fangnetz

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Diese Erfindung gegen Geisterfahrer wurde auf der internationalen Erfindermesse 2009 in Nürnberg mit einer Silbermedaille und 2010 mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Der ORF berichtete über diese Erfindung im Mai 2009 in einer Sendung.

Inhaltsverzeichnis

Erfindung zum Verhindern des Befahrens von Verkehrswegen entgegen der vorgeschriebenen Richtung.

Die Erfindung besteht im wesentlichen aus einem Fangnetz, welches quer zur Fahrbahn unter einer Schilderbrücke oder einem Portalblock befestigt ist - und zwar bei Zufahrten von der Autobahn zu einer Nebenfahrbahn (Parkplatz, Raststätte, Tankstelle und dgl.) oder zu einer Landesstraße.

Variante 1: Schilderbrücke mit LH = 7,10 m, LW = 8,22 m , Fundamente unter dem Gelände.

Variante 2: Portalblock mit LH = 7,22 m, LW = 8,42 m, transportable Fundamente ober dem Gelände.

Das Fangnetz mit rautenförmigen Maschen ist 5,00 m hoch, 3,50 m breit und wird mit 4 Gummiseilen in in ca. 7 m Höhe unter dem Querträger der Schilderbrücke auf einer Welle verankert. Zum Raffen und Senken des Netzes werden 5 Kunststoff-Seile verwendet.

Vor dem Portal sind in einer Entfernung von ca. 50 m zwei Induktionsschleifen unter der Fahrbahn eingebaut, die auch bei Eis, Schnee und Schneepflugräumung betriebsbereit sind. Bei einem Tempo von 60 km/h und 1 sec Reaktionszeit, ergibt das 17 m, der Lenker hat zum Bremsen noch 2 sec Zeit, das sind 33 m. Der Bremsweg kann dabei abhängig von der Wucht der zu absorbierenden Energie bis zu 6 m betragen.

Wenn ein PKW entgegen der vorgeschriebenen Richtung die Induktionsschleifen überquert, fällt das Netz in 1 sec nach unten, wobei 420 cm des Netzes senkrecht nach unten hängen und der Rest von 80 cm gerafft am Boden liegt. Beim Auffahren der Vorderräder über den gerafften Netzteil verschmälert sich das Netz und die Vorderfront des PKW wird je nach Intensität des Fangstoßes im Zusammenwirken von Raffseil, Elastanseil und rauten-förmigem Fangnetz elastisch umschlossen .

Die spezielle Konstruktion des hochfesten Netzes bewirkt einen abgefederten Aufprall des KFZ, wodurch Fahrer und Fahrzeug schonend gebremst werden und kein Airbag ausgelöst wird.Wenn nichts beschädigt wird, kann durch Beobachtung am Überwachungs-Video eventuell das Netz mit einer Fernsteuerung hochgekurbelt werden.

Als Warnung für den KFZ-Lenker blinkt sichtbar auf beiden Seiten der Zufahrt, eine balkenförmige rote Warnblink-Anlage auf dem Querträger des Portals. Gleichzeitig werden Videoaufnahmen und Geisterfahrer-Meldungen sofort aktiviert. (ÖAMTC, Rundfunk, Polizei, ASFINAG)

Wenn ein Geisterfahrer-PKW im abgesenktem Netz festsitzt, und andere PKW oder Einsatzfahrzeuge bei der richtigen Einfahrt zum Fangnetz kommen, können diese Fahrzeuge rechts neben dem Netz über den 3,50 m breiten Freiraum vorbeifahren. (Grünfläche mit Beton-Gras-Steinen in Kreisabschnitt-Form).

Der reguläre Straßenbetrieb wird daher nicht behindert.

Der gestoppte PKW ist in einem Zustand, dass er leicht aus dem Fließverkehr entfernt werden kann. (Zum Unterschied bei den Krallen, wo die PKW-Reifen kaputt sind und die Fahrbahn blockiert ist). Wenn ein Geisterfahrer-PKW noch vor dem Netz zum stehen kommt, bleibt das Fangnetz herunten, bis die Behörde (Polizei, ASFINAG) einschreitet, den Fall aufnimmt und die Anlage wieder frei gibt. Der Geisterfahrer-PKW ist auf jeden Fall auf dem Videofilm gespeichert.

DVD-Video

Ein Belastungstest des Geisterfahrer-Fangnetzes mit Teilnahme von ÖAMTC und UNIQA-Versicherung wurde in der ÖBB "Werkhalle Brückenmeister" gefilmt und auf eine ca. 5 Minuten lange DVD kopiert.


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