Ein Interview mit einem Fachmann vom Bau

Aus Stefan.Allerstorfer.at

Aktuelles Interview - Baumaschine Baugerät Baustelle 11/1995

Inhaltsverzeichnis

Gespräche mit Leuten vom Bau!

Die Generation, die in den 50er und 60er Jahren beim Bau der Gebirgs- und Flußkraftwerke mitwirkte, ist teils bereits in Pension oder steht kurz davor. Uns interessiert das Leben und die Erfahrungen dieser Baufachleute. In unseren Gesprächen soll der Mensch im Mittelpunkt stehen. Unser heutiges Gespräch führen wir mit dem Projektleiter für die Stauraumplanung der Donaukraft, Herrn Ing. Stefan Allerstorfer.

BBB: Sie gelten als erfahrener Planungsingenieur für die Stauräume von Donaukraftwerken - wie kam es eigentlich dazu?

Ing. Allerstorfer: Bereits beim Bau des Donaukraftwerkes Ybbs-Persenbeug hatte ich als Angestellter der Baufirma Zehethofer den Stauraum mitgeplant. Vor dieser Tätigkeit habe ich Städte vermessen und als Techniker am Bau des Speicherkraftwerkes Vermunt in Vorarlberg mitgewirkt.

Meine erste Aufgabe in der Donaukraft, zu der ich 1959 kam, war es, einen Kostenvergleich zwischen dem, was ich selbst geplant hatte und dem, was Zivilingenieure planten, herzustellen. Dabei stellte sich heraus, daß die Donaukraft Millionen einsparen könnte.

In der neu geschaffenen Abteilung Stauraumplanung war ich der zuständige Projektleiter für das nördliche Donauufer. Durch diese Organisation war es möglich, eine kontinuierliche Strecke am Donauufer zu betreuen und später, wenn das Projekt ausgeführt war, die Kollaudierung ganzheitlich zu betreuen. Beim Bau der Kraftwerke Aschach, Wallsee-Mitterkirchen, Ottensheim-Wilhering, Altenwörth, Abwinden-Asten, Melk und schließlich Greifenstein war ich für die Planung des nördlichen Donauufers zuständig.

Baumaschine Baugerät Baustelle
11/1995
Ing. Stefan Allerstorfer
Wunderwelt Auwald: Durchlaß im Gießgang - Damm und Böschung mit gutem Strauch- und Baumbewuchs
Wunderwelt Auwald: Fischaufstieg bei Stauhaltung 1 (letzter Durchlaß). Blick flußaufwärts - Gießgang.
Übersichtsplan
Ing. Stefan Allerstorfer

BBB: Welche besonders interessanten Planungsaufgaben waren darunter?

Ing. Allerstorfer: Im Zuge dieser Arbeiten mußten auch einige Ortschaften im Uferberich neu gestaltet werden, etwa in Marbach, Kleinpöchlarn und in Krems. In Krems wurden auf meinen Vorschlag hin erstmals an der Donau sogenannte Beto-Gras-Steine zur Ufersicherung verwendet. Wo früher teure Pflastersteine die Donauuferböschung abdeckten, entstanden nun Grünböschungen, ohne daß die Hochwassersicherheit geringer wurde. In Marbach hatte ich zu überlegen, wie auf den Parkplätzen mit gerigstem Raumbedarf Bäume hochwassersicher neben der Ufermauer wachsen können. Ich erfand nach unten offene Betonkegel, die im Schotter verankert wurden. Die Kegel wurden mit Erde angefüllt, und das Wurzelwerk konnte sich im lockeren Humus ausbreiten. In Kleinpöchlarn wurden Freizeitanlagen für Tennis, Fußball und Minigolf errichtet und eine Parkanlage mit vielen neu gepflanzten Bäumen und Sträuchen angelegt.

Gewissermaßen ein Vorspiel zum Bau des Gießganges in Greifenstein war ein wasserbauliches Projekt im Bereich zwischen Kamp und Mühlkamp bei Altenwörth. Einige Grundeigentümer waren von dieser Anlage so begeistert, daß sie von "Allerstorfer Wasserspielen" sprachen.

Meine letzte große Aufgabe - eigentlich " mein Lebenswerk - war das Bewässerungs-Projekt Gießgang " für die über 10.000 ha große Stockerauer Au. Diese größte zusammenhängende Au Mitteleuropas war in vielen Bereichen im Begriff zu vertrocknen. Durch das Bewässerungssystem Gießgang war es möglich, den Bestand dieser großen Au zu sichern. Dieser Gießgang ist ein neu geschaffener Fluß, der auf einer Länge von 42 km die Au durchfließt. Es wurde im Zusammenhang mit dem Bau des Donaukraftwerkes Greifenstein im Jahr 1984 fertiggestellt - und versorgt seitdem die über weite Strecken vertrockneten Augebiete wieder ausreichend mit Wasser.

BBB: Wieso waren die Augebiete vertrocknet?

Ing. Allerstorfer: Vor rund einem Jahrhundert wurde die Donau reguliert. Die Menschen suchten Schutz gegen die dauernden Überschwemmungen. Wenn man alte Berichte liest, wie Jahr um Jahr die Leopoldstadt bei Wien überschwemmt wurde, alle kleinen Häuser bis zur Dachkante unter Wasser standen, dann versteht man, warum die Donau reguliert und Hochwasserschutzdämme errichtet wurden.

Mäander (weitverzweigte Nebenarme) und Altarme wurden abgeschnitten, und im begradigten Bett begann sich die Donau rapid einzutiefen. Die Überflutungen wurden weniger, der Grundwasserspiegel sank - und sinkt weiter - die Auen trockneten in zunehmendem Maße aus, es entstanden Trockengebiete, sogenannte Heißländen.

BBB: Wie ist es dann zum Projekt gekommen?

Ing. Allerstorfer: Die Vorstudien zum forstlichen Teil stammen von Dipl.-Ing. Hermann Margl von der Forstlichen Bundesversuchsanstalt in Wien. Seine Veröffentlichungen über die Wiederherstellung des natürlichen Wasserhaushalts in der Aulandschaft fanden Anerkennung. Er hat dafür im Jahre 1981 den Konrad Lorenz-Preis für Umweltschutz erhalten. Schließlich wurde das Projekt des Gießganges - nach meinen Ideen und Berechnungen geplant - in der kurzen Zeit von Herbst 1983 bis Frühjahr 1984 ausgeführt und von der Donaukraft voll finanziert. Die Baukosten betrugen ca. 70 Millionen Schilling, das sind etwa 1 % der Kosten für das Donaukraftwerk Greifenstein. Dabei mußten die Bauarbeiten sogar eingestellt werden: Währen der Jagd, währen der Brunftzeit der Rehe und später während der Brunftzeit der Hirsche; in einigen Bereichen sogar während der Brutzeit der Reiher.

BBB: Wie funktioniert eigentlich das Projekt des Gießganges?

Ing. Allerstorfer: Der Gießgang wurde durch Verbindung von Altarmen und Kiesteichen mittels kleiner Durchstiche und Sohleintiefungen hergestellt. Er ist jetzt ein durchlaufendes Gerinne von 42 km Länge mit ständig fließendem Wasser. Das aufgestaute Donauwasser wird von der Tullner Brücke stromaufwärts - auf einer Länge von 14 km - ständig vom nicht abgedichteten Ufer der Donau in den Schotteruntergrund hineingedrückt, auf einer Breite von 500 m bis 2 km durch den Kies gefiltert und im Gießgang ständig nach oben gedrückt. Damit das Wasser nicht so schnell abfließt, wurden vor allem dort, wo Forstwege den Gießgang queren, 25 kleinere Stauhaltungen mit regelbaren Öffnungen errichtet. Bei diesen sogenannten Durchlässen kann man mit Staubalken hohe oder niedrige Wasserspiegel einstellen und damit zusätzlich erwünschte Wasserspiegelschwankungen bewirken. Dabei wird jeweils ein Konsens mit den Grundbesitzern hergestellt.

Um die Au wieder regelmäßig, wie vor vielen Jahren, mit dem notwendigen Hochwasser zu versorgen, wurde am Beginn des Gießganges das ursprüngliche Donauufer auf 200 m Länge um 3 bzw. 2 m abgesenkt und als Flutöffnung ausgebaut. Durch diese Flutöffnung können jetzt schon die kleinen und mittleren Donauhochwässer öfter als bisher in den Gießgang einrinnen und die erwünschten Schwebstoffablagerungen in den Auwald bringen.

BBB: Zu welchen besonderen Planungsaufgaben ist es bei der Projektausführung gekommen?

Ing. Allerstorfer: Natürlich sind Probleme aufgetreten, aber die sind alle zur Zufriedenheit der Grundbesitzer gelöst worden. Wie zum Beispiel bei den " Wildzäunen ", die an mehreren Stellen den Gießgang queren und verhindern sollen, daß die Tiere von einem Grundbesitz in den anderen wechseln können. Im höheren Wasserspiegel des Gießganges würden die Tiere vom Hochwasser abgetrieben werden und am Zaun verenden. Diese Absperrungen wurden jetzt zum Vorteil der Tiere geändert - und zwar durch die " Erfindung der Schwimmzäune ". Eine Erfindung, die ich entwickelt und bei der Donaukraft zum Patent angemeldet habe. Der Schwimmzaun besteht aus auffälligen, weiß gestrichenen Schwimmkörpern - durch Stahlstangen beweglich verbunden - die an den Ufern mit einem Seil verankert sind. Dabei hat sich gezeigt, daß die Hirsche nicht durchtauchen oder drüberspringen, wenn die Stangen immer 10 cm über dem Wasserspiegel liegen. Bei steigendem Hochwasser erfolgt durch die stärkere Strömung - automatisch - das Ausklinken des Schwimmzaunes auf einer Seite. Der Durchfluß ist frei ,sodaß die Tiere nicht am Zaun verenden, so wie dies vorher war, sondern ungehindert durchschwimmen, in der Fachsprache "durchrinnen" können. Sie finden dann bei den neu errichteten Wildrettungshügeln Zuflucht vor dem Hochwasser.

Ein anderes Problem waren die vielen über den Gießgang führenden Fußgängerstege aus Holz. Um den jetzt ständig wasserführenden Gießgang hochwassersicher queren zu können, hätten an diesen Stellen teure Konstruktionen errichtet werden müssen; mit Zufahrtsstraßen währen der Bauzeit, Schlägerungen und Wiederaufforstungen. Als Ersatz für diese Übergänge wurden sogenannte " Kleinbootfähren " eingesetzt: ein Boot an jedem Ufer, mit einem langen Seil an den Ufern fix verankert. Nach erfolgter Überquerung des Gießganges - durch Rudern oder Strangeln - wird das Boot allein durch dir Strömung an das jeweilige Ufer zurückgetrieben.

Der Gießgang bringt eben viele Verbesserungen für Flora und Fauna. Viele Fachleute, genauso wie auch alle Grund- und Waldbesitzer, Jäger, Förster, Fischer, Bauern und alle diejenigen Menschen, die den Gießgang bereits in Natur gesehen haben, sind von diesem neuen Ökosystem begeistert.

BBB: Gibt es Unterlagen bzw. Veröffentlichungen vom Projekt Gießgang?

Ing. Allerstorfer: Über das Ökosystem Gießgang habe ich unter anderem auch eine Farbbroschüre mit dem Titel " Aulandschaft und Kraftwerksbau " geschrieben und gestaltet und darin die Maßnahmen zur Erhaltung der Aulandschaft erklärt. Diese Dokumentation wurde bei der " Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa " vorgestellt und in viele Sprachen übersetzt.

Als Ergänzung zu dieser Broschüre habe ich eine dreiteilige Ton-Dia-Schau mit dem Titel "Neues Leben für die Au" produziert, welche die Funktion des Gießganges eingehend erläutert. Diese Ton-Dia-Schau wurde mit sehr positivem Echo schon diversen Schulen, Vereinen, Gemeinden, Behörden, Bundesheeroffizieren, Fachleuten und Journalisten vorgeführt.

Um den Gießgang noch besser zu präsentieren, habe ich in meiner Pension fast zwei Jahre lang dieses Ökosystem mit einer Hi8-Videokamera gefilmt. Mit Unterstützung durch das Bundesministerium für Unterricht und kulturelle Angelegenheiten wurde der Film auf Masterband M-II geschnitten und vertont, sowie vom bekannten Schauspieler, Herrn Fritz von Friedl besprochen.

BBB: Was sieht man in diesem Film?

Ing. Allerstorfer: Vorausschicken möchte ich, daß laut Bundesministerium für Unterricht dieser wissenschaftliche Dokumentarfilm mit dem Titel " Wunderwelt Auwald - Lebendiger Gießgang im Stauraum Greifenstein " auch zur Vorführung in Schulen geeignet ist. Der rund 30 Minuten lange Film zeigt die positiven Auswirkungen auf Flora unf Fauna der Stockerauer Au, zehn Jahre nach Fertigstellung des Donaukraftwerkes Greifenstein. Wo vorher jahrelang, jahrzehntelang ausgetrocknete Gräben waren, sind nun durch das Bewässerungssystem Gießgang viele neue Wasserlebensräume wie Feuchtwiesen, Tümpel, Teiche und Weiher, Stillgwässer, Seichtgewässer, rückgestaute Gewässer und Fließgewässer entstanden.

Die regelmäßigen Überflutungen, die hohen Wasserspiegelschwankungen und der gehobene Grundwasserspiegel haben eine üppige Vegetation in der Au bewirkt. Durch das jetzt häufige Einströmen von Donauhochwasser in die Au sind viele Donaufische in die Auwässer zugewandert und dort geblieben.

Von Fachleuten der Universität für Bodenkultur Wien wurde festgestellt, daß jetzt 50 Fischarten im Gießgang vorhanden sind, darunter sogar 15, die in der "Roten Liste" der gefährdeten Tierarten Österreichs aufscheinen. Der Grund für den Reichtum an Fischaarten ist unter anderem die Tatsache, daß der Gießgang unterschiedliche Fließgeschwindigkeiten und Wassertiefen aufweist.

Im Gießgang wurde beim letzten Durchlaß ein s-förmiger Fischaufstieg mit acht kleinen Becken errichtet. Die Fische könnenhier bei allen Donauwasserständen leichter von der Donau in den Gießgang einwandern und ungehindert wieder in die Donau zurückwandern, was von großer Bedeutung für die Besiedlung des zukünftigen Wiener Stauraumes stromauf des Donaukraftwerkes Freudenau sein wird.

Der fischreiche Gießgang hat zahlreiche Vogelarten angelockt. Von den ca. 370 in Österreich vorkommenden Vogelarten sind allein 191 in der Stockerauer Au gezählt worden, darunter sogar 70, die auf der "Roten Liste" aufscheinen.

Auch im Winter ist der stellenweise eisfreie Gießgang ein Anziehungspunkt für viele Tiere wie Fuchs, Hase, Marder, Wildschwein, Reh und Hirsch. So bietet die Au die Lebensgrundlage für Wildtiere aller Art.

BBB: Wo bekommt man diesen Film?

Ing. Allerstorfer: Die DVD "Wunderwelt Auwald" ist bei

Ing. Stefan Allerstorfer
Tel: +43 (0) 664 43 83 488, Fax: +43 (1) 923 1687
1120 Wien, Hetzendorferstraße 58/8/5
Österreich
stefan@allerstorfer.at
www.stefan.allerstorfer.at

erhältlich.

BBB: Wie schaut es mit der Wasserqualität im Gießgang aus?

Ing. Allerstorfer: Die laufenden Prüfungen der Niederösterreichischen Umweltschutzanstalt haben ergeben, daß die Wassergüte im Gießgang zugenommen hat und der Sauerstoffgehalt angestiegen ist. Auch das jetzt einwandfreie Grundwasser hat Trinkwasserqualität. Durch die dauernder Zufuhr von - durch Schotter gefilterten Donauwasser - hat sich die Wassergüte im Gießgang wesentlich verbessert. Wo vorher abschnittsweise Güteklasse III bis IV war, (Güteklasse IV ist biologisch totes Wasser) ist jetzt durchgehend Güteklasse II.

Wichtig für die Selbstreinigung der Gewässer ist auch die Ausbildung eines gesunden Großmuschelbestandes. Aktuelle Untersuchungen zeigen, daß diese Arten österreichweit stark gefährdet sind. Studien von Fachleuten des Biologiezentrums Althanstraße Wien haben ergeben, daß man im Gießgangbereich viele dieser gefährdeten Arten findet, wie zum Beispiel die Malermuschel, die große Teichmuschel und die gemeine Teichmuschel. Für die Weichtiere ist durch den Gießgang ein gesicherter Lebensraum geschaffen worden. Von den in Österreich vorkommenden rund 400 Arten und Unterarten der Weichtiere leben allein 54 im Gießgamg. Die starke Vermehrung der Muscheln und Schnecken im Gießgangbereich ist der Beweis der ausgewogenen Wasserqualität des Gießganges.

BBB: Gibt es noch Hochwässer in der Au?

Ing. Allerstorfer: Das Bewässerungssystem Gießgang gewährleistet mehrfache Überflutungen mit wechselseitigem Austausch zwischen Oberflächen- und Grundwasser, und dies schon bei Donauhochwässern, die vor dem Bau des Kraftwerkes überhaupt nicht über die Ufer getreten wären. Außerdem bewirken diese Hochwässer oftmalige Schwankungen im Grundwasserspiegel und tragen damit zur besseren Belüftung des Aubodens bei.

Ständige Untersuchungen und Beobachtungen dieses bereits gut eingespielten Ökosystems dokumentierne die Erfolge eines naturnahen Wasserbaus. Unter Beziehung von Experten, durch behutsames und sorgfältiges Korrigieren, werden pflegende Eingriffe vorgenommen. Ein gelungener Versuch, durch aufwendige ökologische Begleitmaßnahmen deutliche Verbesserungen in der Au herbeizuführen. Der Gießgang ist heute die Lebendader für die Stockerauer Au.

Die positiven Auswirkungen und Erfahrungen bei der Gießgangbewässerung könnten auch bei der Nationalparkplanung für die Auwälder unterhalb von Wien Verwendung finden. Es wäre bestimmt von Vorteil, wenn alle beteiligten Fakultäten und auch die Donaukraft - gemeinsam und miteinander, und nicht gegeneinander - ein Nationalparkprojekt erstellen würden. Ich überlege auch noch, meine wissenschaftliche Dokumentation und den Film "Wunderwelt Auwald" in den Sprachen Tschechisch, Slowakisch und Ungarisch überstzen zu lassen und damit einen Denkanstoß für den naturnahen Wasserbau über die Staatsgrenzen hinaus zu geben.

BBB: Wir danken für das Gespräch.

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